Altonaer SV - Hamburger SV 1b

Derbys sind immer etwas Besonderes. Besonders wenn die Begegnung ASV gegen HSV heißt. Im letzten Jahr ging es auf und neben dem Eis heiß her und es bildeten sich teilweise unschöne Szenen.

In diesem Jahr wurde es deutlich ruhiger. Der HSV war Tabellenletzter, der Altonaer SV mit einigen Spielen im Rückstand nur einen Platz davor.

Zu Beginn kam Altona besser aus der Kabine. Es wurde sofort der Turbo gezündet. Es dauerte gerade einmal 27 Sekunden, ehe Hicks nach Zuspiel von Zimmermann die Scheibe in die Maschen hämmerte. Der HSV hatte wusste nicht so recht, was passiert und bereits in der dritten Spielminute war es Zimmermann, der in Powerplay einnetzen konnte.
Die erste Aufregung in Form einer großen Strafe gab es in der 10. Spielminute. Kähler erwischte Kischlat mit dem Schläger im Gesicht. Die Folge waren ein Cut an der Lippe und ein verlorener Zahn. Böse Absicht möchte man in dieser Situation nicht unterstellen, da die Aktion sehr unglücklich war. Im Powerplay konnte der ASV aber nichts zählbares erzielen, was sich den gesamten Abend fortsetzte.
Der HSV war zu dieser Zeit gar nicht im Spiel, Altona übte Dauerdruck aus, konnte Jerome Marmorstein im Kasten des HSV jedoch nicht überwinden.
In der 18. Minute die erste unfaire Aktion. Jones fährt Zimmermann ohne Rücksicht auf Verluste mit einem Kniecheck um. Schiedsrichter Gavrilas zögert keine Sekunde und schickt Jones zum Duschen. Es folgten danach mehrere 5 gegen 3 Situationen, die erst in der letzten Spielminute des letzten Drittels durch Teßmer genutzt werden.

Im zweiten Drittel ließ die Dominanz des ASV etwas nach, auch weil man sich etwas dem Niveau anpasste und seinerseits unnötige Strafen zog. Der HSV kam zwar zu mehr, aber nicht wirklich gefährlichen Chancen. Die einzige führte auch zu einem Tor in der 26. Minute, dieses wurde aber korrekterweise nicht gegeben, da es mit dem Schlittschuh erzielt wurde.
Der ASV schoss kurz nach dieser Aktion ein reguläres Tor. Bonenberger mit seinem ersten Treffer in der aktuellen Spielzeit von der blauen Linie.
Auch Seifert traf in der 35. Minute, doch das Tor wurde mit der Hand erzielt und wurde ebenfalls korrekterweise nicht gegeben.

Das letzte Drittel sollte schnellstmöglich vergessen werden. Statisches Überzahlspiel, viele Schüsse mittig auf den Torwart des HSV und einige Konter beschreiben das Spiel der Gastgeber in den letzten 20 Minuten. Highlights gab es nicht mehr.

Am Ende ist es ein Arbeitssieg. Altona hätte höher gewinnen müssen, aber nicht mit so einer Leistung.

Tore:

1:0 Hicks (Zimmermann, Poppitz), 00:27
2:0 Zimmermann (Hicks, Bonenberger), 02:09 PP
3:0 Teßmer, 19:26 PP2
4:0 Bonenberger, 26:59 PP

Strafminuten:

Altonaer SV: 12 + 10 + 10
Hamburger SV 1b: 30 + 25 + 25