EHC Timmendorf 1b - Altonaer SV

Eigentlich waren es perfekte Voraussetzungen: großer Kader und der Gegner, Tabellenvorletzter, hatte am Vorabend um 20 Uhr in Bremerhaven gespielt. Doch alles, was sich der ASV am Sonntagmorgen vornahm, misslang.
Statt den Gegner früh mit Bodychecks zu stören, ging man meist nur passiv in die Zweikämpfe. Die Timmendorfer wirkten wacher und ihnen gelang es, eine 2:1 Führung in die erste Drittelpause zu nehmen.

In der Hoffnung das Spiel zu drehen, machten die Hamburger mehr Druck. Man setzte sich im gegnerischen Drittel fest, die Gastgeber lauerten auf Konter. Doch während die Altonaer neben das Tor oder auf den gut aufgelegten Schlussmann Bohle schossen, konnten die Timmendorfer zweimal im zweiten Drittel treffen.

Alles oder nichts war die Devise für den Schlussabschnitt. Nach dem schnellen Anschluss von Zachariassen, folgte ein Komplettaussetzer von Torwart Söth, der einen Pass direkt in den Schläger von Froh spielte.
Das 5:2 war der Genickbruch der Hamburger, auch der nach dem fünften Gegentor für Söth eingewechselte Sydow konnte das Debakel nicht mehr verhindern.

Wenn man eine gute Sache sehen will, dann dass man als Team kollektiv miserabel spielte.

Tore:

1:0 Borgwardt (Engert, Froh), 09:19
1:1 Zink (Lüders, Schmoock), 09:50
2:1 Hein (Rostek, Masio), 12:51
3:1 Mai (Marlie), 38:31
4:1 Engert (Rostek, Borgwardt), 39:08
4:2 Zachariassen (Schmoock, Nussbaumer), 41:19
5:2 Engert (Froh, Rostek), 45:18
6:2 Marlie (Blatnicky), 50:14
7:2 Hein, 59:00 EN

Strafen:

EHC Timmendorf 1b: 10
Altonaer SV: 10 + 10