ESC Wedemark Scorpions - Altonaer SV

Nach dem letzten Spiel in Bremen konnte Trainer Thomas Mittner diesmal auf einen größeren Kader zurückgreifen. Mit der wohl besten Besetzung in diesem Jahr trat der Altonaer SV in Wedemark an.

Das Hinspiel verlor man relativ deutlich mit 1:6. Entsprechend defensiv agierte der Altonaer SV. Im ersten Drittel machten die Scorpions weitesgehend das Spiel und erarbeiteten sich gute Chancen, doch Torwart Niels Söth hielt den Kasten sauber.
Nur selten kamen Entlastungsangriffe des ASV, Scorpions-Goalie Holst hatte mit den Schüssen keine Probleme.

Im zweiten Drittel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, nur, dass der ASV nun offensiver agierte. Es gab Chancen auf beiden Seiten und Altona konnte aus einem Überzahl-Spiel kapital schlagen. Im Nachschuss versenkt Maximilian von Gratkowski die Scheibe zum 1:0 in der 24. Minute, sehr zur Freude der mitgereisten Hamburger, die auch heute das Team wieder lautstark nach vorne schrien.
Der ASV stand weiterhin stabil in der Hintermannschaft und ließ wenig zu. Am Ende des Drittels lagen die Nerven bei den Hausherren blank und so konnte Marc Lüders in doppelter Überzahl sein zweites Tor im Dress des ASV erzielen.

Mit einem 2:0 Pausenstand war ein guter Grundstein für Punkte gelegt. Wie erwartet kamen die Scorpions wie von der Tarantel gestochen aus der Kabine und drehten auf. Es dauerte nur sieben Minuten im Schlussabschnitt, als Kapitän Busse den Altonaer Goalie Söth das erste Mal überwinden kann.
Die gesamte Mannschaft schmeißt sich in Schüsse, und viel Gestochere vor dem Tor kann irgendwie entschärft werden.
In der 53. Minute hat Nussbaumer die Entscheidung auf dem Schläger. Im Alleingang schießt er jedoch neben das Tor. Münchberg nimmt die Scheibe auf und spielt einen langen Pass auf Kopke, der nicht lange fackelt und einen Schlagschuss im Tor versenkt. Der Ausgleich, der ASV geschockt und die Scorpions mit Überwasser. Doch die Hintermannschaft der Hamburger kann immer wieder klären. Kurz vor Schluss hat Patrick Zink noch einen Alleingang, wird aber gestoppt, was eigentlich eine Strafe hätte nach sich ziehen müssen. Doch in den letzten Minuten schien den ansonsten sehr soliden Schiedsrichtern, das Spiel etwas aus der Hand zu gleiten. Dies legte sich jedoch schnell wieder.

In der Verlängerung gab es gute Chancen auf beiden Seiten doch Reiko Berblinger war es letztendlich, der mit einem Handgelenkschuss den Schlusspunkt setzt.

Vor dem Spiel wäre man im Lager des ASV wohl mit einem Punktgewinn zufrieden gewesen. Doch nach einer 2:0 Führung nach dem zweiten Drittel fühlt es sich für viele wie zwei verlorene Punkte an.

Tore:

0:1 von Gratkowski (Schmoock, Lüders), 23:37 PP
0:2 Lüders (Rottluff), 37:12 PP2
1:2 Busse (Kopke, Bleidorn), 46:41
2:2 Kopke (Münchberg), 52:34
3:2 Berblinger, 53:42

Strafen:

ESC Wedemark Scorpions: 10 + 20
Altonaer SV: 12