Harsefeld Tigers - Altonaer SV

Wie so oft deutete sich ein Krimi an. Immer, wenn der ASV in Harsefeld das Eis betritt, wird es spannend. Doch auch wie im letzten Jahr nehmen die Hamburger die drei Punkte mit an die Elbe.

Der ASV beginnt stark und dominiert in den ersten Minuten das Spiel, scheitert jedoch am gut aufgelegten Harsefelder Schlussmann Brzenzk. Es dauert bis zur 11. Minute, ehe Patrick Zink einen Rückhandschuss in die kurze Ecke befördern kann. Martin Bonenberger legt mit einem strammen Handgelenkschuss fünf Minuten später nach.
Bei doppelter Unterzahl wollen die Gäste kurz vor Ende des 1. Drittels bereits die Vorentscheidung erreichen. Doch viele Schüsse können die Gäste nicht abgeben. Dafür führt ein Konter bei 4-gegen-5 zu einem Alleingang von Schröder, der 16 Sekunden vor der Sirene den Anschlusstreffer aus dem Nichts erzielt.

Die Tigers kommen gestärkt aus der Kabine und setzen den ASV unter Druck. Das Spiel wird nun größtenteils von den Hausherren bestimmt, bei Altona klappen selbst einfache Aufbaupässe nicht mehr. Doch Dirk Sydow rettet das Team in mehreren Situationen. Und in Manier eines Top-Teams schlägt der ASV in Person von Zink und Hawle in der 31. Minute gleich zweimal zu. Zink verwertet dabei seinen eigenen Abpraller aus der Luft, während Hawle nach starkem Einsatz von Janning Zachariassen die Scheibe nur noch einschieben muss.
Die Hamburger nehmen die Führung mit in das dritte Drittel.

Das dritte Drittel wurde hitzig und spannend. Ein merkwürdiges Powerplay bekamen die Harsefelder, nach einem Gerangel beider Mannschaften vor dem Tor. In Powerplay erzielen Sie den 2:4 Anschluss. Dann ein ungeahndeter Stockstich gegen Martin Bonenberger, gefolgt von einem nicht gepfiffenen Foul an Marc Lüders, der alleine durch war und von hinten gefällt wird. Im daraus resultierenden Konter bekommt Smarslik, der ein starkes Debüt gab, einen Check von Hinten, der nicht geahndet wird und aus dem Gewühl heraus fällt das 3:4. Riesen-Aufregung auch bei Trainer Thomas Mittner hinter der Bande.
Doch die Hamburger reißen sich zusammen und blocken alles ab, was irgendwie in die Richtung des Tores flog.
Am Ende reicht es für den Sieg.

Ein absolut packender Abend und die richtige Antwort, nach drei eher durchwachsenen Auftritten des Altonaer SV.

Tore:

0:1 Zink (Smarslik), 10:10
0:2 Bonenberger, 14:29
1:2 Schröder (Möhrke, Wolfram), 19:44 UZ1
1:3 Zink, 30:32
1:4 Hawle (Zachariassen), 30:46
2:4 Möhrke (A. Förster), 41:16 PP1
3:4 Wolfram (Jesgarsch), 54:53

Strafen:

Harsefeld Tigers: 16 + 10
Altonaer SV: 10 + 10