Heftige Klatsche für die 1b: ASV 1b - REV Bremerhaven 1b 0:13 (0:4, 0:5, 0:4)

Mit großen Ambitionen war die 1b in das heutige Spiel gegen Bremerhaven gegangen. Angesichts immer stärkerer Leistungen in dieser Saison und der knappen Heimniederlage gegen Bremerhaven in der letzten Saison hatte man sich die ersten Punkte vorgenommen. Doch es kam anders. Ganz anders. Schrecklich anders.

Schon nach 55 Sekunden musste ASV-Keeper Sören Domke erstmalig hinter sich greifen, und 6 Minuten später hieß es bereits 0:3 und Trainer Chapin Landvogt nahm eine Auszeit, um die Mannschaft zu beruhigen. Das ging zwar eine Weile gut und im 1. Drittel fiel nur ein weiteres Gegentor, doch insgesamt war dies die schlechteste Leistung der ASV 1b seit langem, ein Rückfall in Untugenden, die längst überwunden schienen. Nervosität gesellte sich zu mangelndem Einsatz, Stockfehler zu Missverständnissen, Fehlpässe zu schlechten Passannahmen, und selbst der stets souveräne Domke konnte diesmal durch ungewohnt viele Rebounds keine Ruhe in die Hintermannschaft bringen. Die beste der äußerst seltenen Torchancen für Altona hatte noch Christian Zachariassen, der nach einem Solo bereits elegant den Goalie ausgespielt hatte, welcher dann aber seinen Schoner noch so lang machte, dass er die Scheibe doch noch gerade so erwischte.

Weder eine Reihenumstellung nach dem ersten Drittel noch die Umstellung auf die Betontaktik im letzten Drittel änderten etwas an der desolaten Leistung. Im Schlussabschnitt kamen dann auch noch überflüssige Frustfouls durch den ASV und somit viele Strafen hinzu. So musste man sich letztlich den in allen Belangen überlegenen Gästen um den überragenden Justin Feistle, der alleine 5 Hütten und 2 Assists beisteuerte, mit einem demütigenden 0:13 geschlagen geben. Es bleibt die Hoffnung, dass dieser herbe Rückschlag im seit 2 Jahren anhaltenden Aufwärtstrend unter Trainer Landvogt nur in einmaliger Ausrutscher war.