Altonaer SV - ESC Wedemark Scorpions

Bereits in der letzten Saison waren die Spiele gegen Wedemark eng und intensiv. Die Gäste hatten sich ebenfalls im Sommer verstärkt und spielten mit einer starken Truppe auf.

Von Anfang an bestimmten Sie das Spiel, der Altonaer SV bekam kaum bis gar keinen Zugriff auf das Spiel. In der 6. Spielminute schlug es das erste Mal im Kasten von Dirk Sydow ein. Berblinger traf nach Pass von Busse und Berg mit einem Schlagschuss von der blauen Linie. Dem ASV gelang im Aufbau nichts, die Pässe rauschten an den Mitspielern vorbei oder wurden schlecht verarbeitet. Fast ausschließlich jagte man im ersten Drittel dem Gegner und den Puck hinterher. So war es Marc-André Keller, der in der 12. Minute in Überzahl zwei Spieler aussteigen ließ und per Schlagschuss, ebenfalls von der blauen Linie, verwandelte. Der ASV schleppte sich in die Drittelpause mit einem 0:2.

Die letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts waren jedoch besser, die Gastgeber machten die Räume eng und zwangen die Verteidiger der Scorpions immer öfter zu langen Pässen oder ungenauen Abspielen. An diese Leistung knüpfte man im zweiten Drittel an. Defensiv stand man besser, die Pässe kamen an und Dirk Sydow hielt den Kasten sauber. Trotz vieler unnötiger Strafen konnte man sogar in Powerplay den Anschluss erzielen. Stefan Porsch ließ Maxim Jar im Scorpions-Tor keine Chance, nach dem er von Zink und Rottluff bedient wurde.

Allerdings nahmen die Hamburger eine 3-gegen-5 Unterzahl mit ins dritte Drittel - der Todesstoß. Gerade einmal 31 Sekunden waren gespielt, als die Gäste bei doppelter Überzahl trafen. Das Spiel flachte danach etwas ab, auch ein Torwartwechsel beim Altonaer SV brachte keine Wende. Im Gegenteil, die Scorpions nutzten nun die müden Beine der dezimierten Hamburger, die aufgrund von Ausfällen nur mit vier Verteidigern antraten. In der 50. Minute war es Marco Busse, der einen Abpraller nach Schuss von Tim Busse verwandeln konnte.
Von der blauen Linie traf in der 54. Minute Nevzerov und den Schlussstrich setzte Thellmann in der letzten Spielminute, nach dem Keller in einem 2-gegen-1 Angriff schön ablegte.

Am Ende war der Sieg sicher nicht unverdient, vielleicht ein oder zwei Tore zu hoch.

Tore:

0:1 Berblinger (M. Busse, Mark. Berg), 05:47
0:2 Keller (Berblinger, Thellmann), 11:09 PP
1:2 Porsch (Zink, Rottluff), 37:40 PP
1:3 Münchberg (Berblinger, Kopke), 40:31 PP2
1:4 M. Busse (T. Busse, Kabernuk), 49:56 PP
1:5 Nevzerov (Kopke, T. Busse), 53:19
1:6 Thellmann (Keller, T. Busse), 59:35 UZ

Strafen:

Altonaer SV: 28 + 10
ESC Wedemark Scorpions: 16