Nebel des Grauens: ASV 1b - Celler Oilers 3:11

Im ersten Saisonspiel musste sich die 1b gleich zwei starken Gegnern stellen: Mit den Celler Oilers war eine der potenziell besten Mannschaften der Liga nach Altona gereist - und der nahezu undurchdringliche Nebel auf der Eisfläche machte den Akteuren schwer zu schaffen. Das Ergebnis: eine 3:11-Klatsche. Dies aber nur auf die Sichtverhältnisse zu schieben (phasenweise sah man von der Roten Linie das gegnerische Tor nicht mehr, geschweige denn dass man einen langen Pass spielen konnte), wäre zu einfach, schließlich spielten beide Teams unter denselben Bedingungen. Letztlich mussten die Hamburger sich einem technisch starken und eingespielten Team geschlagen geben, während es in den eigenen Reihen im ersten Saisonspiel noch mächtig knirschte.

Schon in der zweiten Minute musste Altona den ersten Treffer durch die Oilers hinnehmen, die eine Unsicherheit der Hamburger Defense gnadenlos ausnutzten. In der Folge wurde das Spiel etwas ausgeglichener, mit höheren Spielanteilen auf Celler Seite, aber auch guten Befreiungsaktionen durch Altona. Wie aus dem Nichts fiel dann in der 9. Minute der umjubelte Ausgleich durch Lars Mondry. Wie das Tor genau gefallen ist, hat bei dem Nebel niemand gesehen - zum Glück sahen die Schiris den Puck im Netz zappeln. Mit neuem Selbstbewusstsein ging Hamburg entschlossener in die Zweikämpfe und tauchte auch öfter im gegnerischen Drittel auf, doch durch einen Doppelschlag in der 11. Minute zog Celle auf 3:1 davon, und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Ins zweiten Drittel startete der ASV sehr energisch - man hatte gemerkt, dass der Gegner nicht übermächtig war und suchte seine Chancen, um das Spiel offen zu halten, verbiss sich in den ersten Minuten regelrecht ins Celler Drittel. Doch statt dem Anschlusstreffer fiel das 1:4 für Celle, erneut durch einen Konter. In der Folge verlor der ASV wieder seine Ordnung und ließ den Gegner durch individuelle Fehler und Abstimmungsprobleme auf 1:7 davonziehen, bevor man sich wieder fing und die nächste heiße Phase vor dem Celler Tor einläutete. Zunächst traf Patrick Triebswetter die Latte, in der 33. Minute versenkte erneut Lars Mondry dann eine Vorlage von Janek Schubert aus halblinker Position im Winkel. Viele Schüsse fanden nun den Weg zum Tor, Janek Schubert scheiterte nach sehenswerter Kombination knapp, doch Zählbares bleib aus und wenige Sekunden vor Schluss musste der ASV dann noch das 2:8 hinnehmen.

Im letzten Drittel versuchte es Trainer Chapin Landvogt dann noch einmal mit der bereits in der letzten Saison gegen starke Gegner erprobten Beton-Taktik, doch auch so konnte ein zweistelliges Ergebnis nicht mehr verhindert werden. Zum Abschluss gelang Björn Schaich mit dem dritten Altonaer Treffer noch eine Ergebniskosmetik.