Altonaer SV - Rostocker Freibeuter

Nur zwölf Feldspieler standen Spielertrainer Thomas Mittner zur Verfügung. Neben dem gesperrten von Gratkowski fehlten unter anderem Kapitän Holger Höfner und Stürmer Nico Nussbaumer, um nur ein paar der Fehlenden zu nennen.

Dennoch setzte sich der Altonaer SV im Rostocker Drittel fest. Die Gäste konnten sich nur mit Mühe befreien. Folgerichtig kam das 1:0 in der 5. Minute durch den frisch gebackenen Vater Janning Zachariassen. Trotz des hohen Drucks der Hamburger ging es mit nur 1:0 in die erste Drittelpause.

Das zweite Drittel versprach wesentlich mehr Action. Zwar machte der ASV weiter Druck doch konnten sie den starken Felix Kaydan im Tor der Freibeuter nicht überwinden. Im Gegenzug war das Scheibenglück auf Seiten der Gäste. Erst war es Felix Schulz, der einen missglückten Schuss von Phil Bergmann durch die Beine von Niels Söth abfälschte. Nur drei Minuten später in der 33. Spielminute wurde ein Schuss von Felix Klebba ganze dreimal abgefälscht und landete in bester Flipper-Manier im Altonaer Kasten. Zwei Minuten später ist es Bergmann, der nach schönem Pass von Daniel Terrick am langen Pfosten trifft. Markus Freudenhagen trifft schließlich in der 36. Minute per Breakaway zum 4:1.
Nach einer kurzen Schockstarre antwortet der ASV. Zweimal in der 38. Minute ist es erst Patrick Zink, der nach einem schlechten Rostocker Wechsel alleine auf das Tor zuläuft und trifft, anschließend Thomas Rottluff nach schönem Kreisen in der Ecke von Zink und Porsch.

Auch das dritte Drittel verlief wie die Anderen. Im Tor nun Dirk Sydow, der erstmal einen Alleingang parieren muss, ansonsten spielt der ASV. In der 50. Minute platzt schließlich der Knoten. Ralf-Willy Schepull umkurvt Kaydan, wartet und wartet, bis sich die Lücke auftut und schiebt aus spitzem Winkel ein. Thomas Mittner bekommt drei Minuten später den Puck vom Gegner zugespielt und versenkt ihn eiskalt links unten. Nun spielt der ASV auf. Die Entscheidung nur 25 Sekunden nach Mittners Führung durch Bonenberger. Porsch per Hammer und Zink mit einem abgefälschten Pass eines Rostockers machen den 8:4 Endstand perfekt.

Was für eine Ackerleistung, aber eine tolle Moral, die der ASV zeigt. Damit sind die Hambuger noch mittendrin im Kampf um Platz 2.

Tore

1:0 J. Zachariassen (Pat. Zink, Knöll), 04:28
1:1 Schulz (Bergmann, Berg), 29:03
1:2 Klebba (Ternick, Freudenhagen), 32:58
1:3 Bergmann (Ternick), 34:43
1:4 Freudenhagen (Kuhlmey), 35:54
2:4 Pat. Zink (Bonenberger, Schubert), 37:07
3:4 Rottluff (Pat. Zink, Porsch), 37:29
4:4 Schepull (J. Zachariassen, Knöll), 39:54
5:4 Mittner, 52:04
6:4 Bonenberger (Porsch, Pat. Zink), 52:29
7:4 Porsch (Rottluff, Bonenberger), 53:39
8:4 Pat. Zink (57:31)

Strafen

Altonaer SV: 4
Rostocker Freibeuter: 6