Rostock Freibeuter - Altonaer SV

Kurz vor Weihnachten musste der ASV nach Rostock zu den Freibeutern. In den letzten Jahren noch Gegner der 1b der Hamburger, befanden sich die Rostocker am Tabellenende ohne einen einzigen Punkt. Ein Selbstläufer wurde dennoch nicht erwartet.

Mit vielen Ausfällen, unteranderem die beiden Top-Verteidiger Rottluff und Bonenberger, sowie Stammspieler Lehnen, von Gratkowksi und Nussbaumer hatte der ASV zu kämpfen. Dafür rückten Ralf-Willy Schepull und Janek Schubert von der 1b in den Kader. Dennoch legten sie gut los. Bereits in der dritten Spielminute war es Patrick Zink der nach Vorarbeit durch Knöll und Hawle an der linken Seite durchbrach und Torwart Felix Kaydan überwand. Und die Hamburger rollten weiter. Sieben Minuten später ließ Alex Knöll im Alleingang vier Gegner aussteigen und spielte den Rostocker Schlussmann gekonnt aus. Doch anstatt nun souverän aufzutreten, passte der ASV sich dem zerfahrenen Spiel an. Schön war es von nun an nicht mehr. Ein Patzer in der Abwehr und Felix Schulz überwand nach Vorlage von Bergemann und Ternick Torwart Niels Söth durch die Beine. Die Gastgeber wurden nun stärker, doch Patrick Zink stellte nach wunderschönem Doppelpass mit Porsch in der 16. Minute den 3:1 Pausenstand her.

Im zweiten Drittel gab es auf beiden Seiten sehr merkwürdige Strafen. Doch das erste Tor fiel bei fünf gegen fünf. Bei einem 2-auf-1 passt der Rostocker Toni Bartels auf Robert Eichelbaum, der die Scheibe im Tor versenkt. Es wäre jedoch verwunderlich, würde der ASV nicht ein Tor in den Special Teams schiessen. Alex Knöll war es erneut, der in der 35. Minute nach Vorlage von Porsch und Zink traf, diesmal bei doppelter Überzahl. Neben einigen kleineren Strafen gab es aber keine Nennenswerten Szenen mehr.

Das dritte Drittel wurde eine Herausforderung. Die Rostocker konnten fast vier Reihen aufbieten, und waren nach dem 4:2 des ASV läuferisch überlegen. So kam es, dass sich nahezu der gesamte letzte Spielabschnitt im Altonaer Drittel abspielte. Und es war Söth, der den Rostockern den Hoffnungsschimmer gab, als er in der 46. Minute sich den Puck selber ins Tor legt. Doch trotz mehrerer Unterzahlspiele, unteranderem zwei Minuten fünf gegen drei, rettete der ASV die Führung über die Zeit und holt am Ende wichtige drei Punkte.

Schön war es nicht und eine Menge Arbeit. Noch bitterer ist der erneute Ausfall von Neuzugang Christian Seifert, der sich eine Oberkörperverletzung im ersten Wechsel zuzog.

Tore

0:1 Pat. Zink (Knöll, Hawle), 02:31
0:2 Knöll, 09:31
1:2 Schulz (Bergemann, Ternick), 11:13
1:3 Zink (Porsch), 15:25
2:3 Eichelbaum (Bartels), 31:52
2:4 Knöll (Porsch, Zink), 34:17 PP2
3:4 Niedermauntel (Thiel), 45:47

Strafen

Rostock Freibeuter: 14
Altonaer SV: 18 + 10