Altonaer SV - TuS Harsefeld Tigers

Samstag, 11. Dezmber 2010, Eisstadion Stellingen, 20:30 Uhr. Anbully zum Spiel zwischen dem Altonaer SV und den TuS Harsefeld Tigers in der Regionalliga Nord.

Der Altonaer SV geht stark dezimiert in diese Partie, hat mit Lars Mondry, Robin Petzoldt und Paul Zink drei Akteure aus der zweiten Mannschaft hochgezogen. Zudem ist die 10:1 Pleite aus dem Hinspiel vor drei Wochen noch nicht aus den Köpfen verschwunden. Und auch der Beginn lief nicht gut für die Hamburger. Bereits nach drei Spielminuten gibt es die erste Strafzeit gegen die Hausherren, Björn Müller (Coleis, Nass) überrascht Torwart Niels Söth auf der kurzen Ecke und trifft zum 1:0 in Überzahl. Der Altonaer SV lässt trotz der frühen Führung den Kopf nicht hängen, kann läuferisch und körperlich mithalten. Folgerichtig ist es Thomas Rottluff (Schneider), der in der 10. Spielminute den 1:1 Ausgleich erzielt. Mit diesem Ergebnis geht es auch in die Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt wird das Spiel intensiver, teilweise auch von beiden Seiten unsauberer. Die Schiedsrichter behalten trotz der Hektik größtenteils den Überblick und können das Spiel wieder etwas beruhigen. Schließlich war es Chris Jesgarsch (Glöckner), der einen Break verwandeln kann und die Harsefelder erneut in Führung bringt. Der Altonaer SV hat nun mehr Powerplay Chancen, welche gut genutzt werden. In der 34. Minute ist es Stefan Porsch, der einen Abpraller im Gehäuse der Gäste unterbringen kann. Nur eine Minute später hämmert Sascha Fitzner nach einem tollen Solo die Scheibe in den linken Winkel, ebenfalls in Überzahl. Der ASV führt nach dem 2. Drittel etwas überraschend mit 3:2.

Im dritten Drittel kamen erneut die Tigers besser aus der Kabine. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff ist es erneut Björn Müller, der einen verdeckten Schuss über die Schulter von Söth in das Tor schiessen kann. Das Spiel droht nun aus den Fugen zu geraten, Nicklichkeiten nehmen zu. Höhepunkt dieser, ein Kopfstoß in der 53. Minute von Alex Knöll, welche in einer Matchstrafe resultiert. Das bedeutet 5 Minuten Unterzahl und ein weiterer Verteidiger weniger für den Altonaer SV. Dann das Unglaubliche. In Unterzahl hat der ASV eine zwei auf eins Situation, ein traumhafter Doppelpass von Fitzner und Schneider und der Neuzugang macht sein zweites Tor an diesem Abend in der 58. Minute. Ein nervenaufreibendes Finish steht bevor, die Harsefeld Tigers drücken und nehmen den Torhüter vom Eis. Der ASV wirft alles in die Schussbahn, was sie haben. Die Erleichterung kam erst mit der Schlusssirene.

Der Altonaer SV gewinnt dank einer großartigen Team - und Defensivleistung mit 4:3 (1:1 2:1 1:1) und ist nun punktgleich mit dem 3. Platz, aufgrund des Torverhältnisses bleibt man jedoch auf Position 5.