Bremer EC - Altonaer SV

Mit der Weihnachtsfeier im Nacken und dem 7:2 Erfolg aus dem Hinspiel im Hinterkopf fuhr man am Sonntagabend guter Dinge nach Bremen.

Doch das Erwachen kam schnell. Bereits nach 5 Minuten stand es 3:0 für die Hausherren.  Die behäbig und nervöswirkende Mannschaft des Altonaer SV wurde von den Bremer Pirates regelrecht auseinandergenommen. Kaum ein kreativer und gut durchdachter Angriff nach Vorne konnte gespielt werden. Hinzu kamen individuelle Fehler in der Defensive, sowie in der Offensive - welche in der 10. Spielminute zu einem Break für die Bremer trotz Hamburger Überzahl führte. Torhüter Niels Söth verschätzte sich beim rauslaufen stark, sodass der Bremer Angreifer den Puck nur noch ins leere Hamburger Tor schieben musste.

Kurz vor Drittelpause konnten Thomas Mittner und Christian Schneider noch auf 4:2 verkürzen, man war also wieder dran.

Doch das 2. Drittel begann wie das 1. mit vielen Fehlern und fehlender Konzentration. Wieder kamen die Gastgeber zu mehreren Breaks trotz Unterzahl, von denen einer den Weg ins Tor zum 5:2 fand. Das 6:2 folgte noch vor der Schlusssirene.

Das letzte Drittel ging gut los, der Altonaer SV konnte seine Überzahlsituationen nutzen und verkürzte durch Schmid und Zink auf 4:6. Doch die Euphorie wurde durch einen erneuten Bremer Unterzahlbreak mit erfolgreichem Abschluss wieder gebremst.

Von nun an wollte der Altonaer SV das Spiel nur nur noch zu Ende bringen, weshalb die Bremer nach mehreren Rebounds das 8:4 machten und somit den Endstand betitelten.

Das mit Abstand schwächste Saisonspiel muss nun schnell abgehakt werden, denn mit den Harsefeld Tigers steht am 19. Dezember keine leichtere Aufgabe an!