Altonaer SV - TuS Harsefeld Tigers

Ein spätes aufwachen im Spiel gegen die Tigers aus Harsefeld brachte nichts mehr im Duell um Platz 5. Man musste sich am Ende mit 8:5 geschlagen geben.

Und schaut man auf den Spielbericht, zieht man vor so einer Leistung teilweise sogar noch den Hut. Verlor man Sang - und Klanglos in Harsefeld mit 5:0 bei fast Bestbesetzung waren heute gerade einmal Christian Rasch, Gregor Ackermann und Sergej Kapezov als ausgebildete Verteidiger zu finden. Die restlichen Positionen übernahmen Thomas Mittner, Patrick Zink und Sascha Fitzner.

Ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Spielvorteilen für die Harsefelder bot sich im ersten Drittel dar. Nach 8 Minuten konnte Rolf Corleis Torhüter Niels Söth eiskalt durch die Beine erwischen. Die Antwort folgte, Arno Böhnert schoss sein 1. Tor in der Verbandsliga und stellte den zwischenzeitlichen Ausgleich wieder her. In Powerplay konnten die Tigers erneut treffen, als sie den Puck nach dem Bully über die Linie stochern konnten.

Bis zur 37. Minute bot der ASV eine solide Leistung - jedoch machten 2 Unterzahlsituationen diese zu Nichte. Wieder traf Rolf Corleis, der sich den Puck im Slot seelenruhig zurecht legen konnte, durch die Beine von Söth. 1 Minute später konnte Erik Wolfram am langen Pfosten ebenfalls in Überzahl zum 4:1 erhöhen. Das 3. Tor von Rolf Corleis, wieder durch die Beine, entstand höchst unglücklich. Nach einem Fehler von Sascha Fitzner an der eigenen blauen Linie als letzter Mann war dieser alleine durch und versenkte die Scheibe. 

Das Spiel schien entschieden. Torwartwechsel beim ASV, Gläser nun für den schwächelnden Söth im Tor. Unschöne Szenen ereigneten sich noch, als Harsefelds Torwart Paul Brzenk nach ASV Verteidiger Sergej Kapezov nachschlug. Kapezov wehrte sich und legte einen schönen 1 gegen 1 Fight gegen Axel Förster hin - beide durften danach duschen gehen und sind für das nächste Spiel gesperrt. Trotz 3 weiterer Gegentore war die Moral großartig - besonders von Miro Ptacek, der innerhalb von 2 Minuten dreimal knipsen konnte und somit einen lupenreinen Hattrick hinlegte. Das Ergebnis wurde 2 Minuten vor Schluss noch mit einem weiteren Anschlusstreffer zum 8:5 Endstand abgerundet.

Der Rumpfkader ist enorm -  doch trotz großen Rückstands noch Moral bewiesen!