Altonaer SV - SENF Salzgitter

Nach dem durchwachsenen Heimspiel gegen die Oilers aus Celle vergangene Woche, sollte eine deutlich solidere Leistung folgen. Die Vorzeichen waren nicht gut. Erneut gab es Personalprobleme beim ASV, sodass unteranderem die Verteidiger Viktor Bugrov, Alex Knöll und langzeitverletzter Chapin Landvogt, sowie die Stürmer Miro Ptacek, Henning Brohm und Rüdiger Kasig fehlten. Neu an Bord dafür Verteidiger Paul Thies.

Los gings, Salzigtter, welche sich ebenfalls seit dem Saisonauftakt verstärkt hatten, machte gleich Druck. Nach 4 Minuten klingelte es im Tor von Niels Söth bereits das erste Mal. Nach einer schnellen Kombination und ein Pass quer vorm Tor vorbei, traf David Jasieniak aus spitzem Winkel zum 1:0. Der ASV versuchte, ins Spiel zurückzufinden, tat sich aber schwer. Fehlpässe und unnötige Puckverluste ließen Salzgitter immer wieder zu Chancen kommen. In der 16. Minute war es dann Christian Berge, der den Drittelstand von 2:0 für die Gäste erzielen konnte.

Im 2. Drittel war der ASV wieder ambitioniert, Salzgitter war meist den berühmten Tick schneller, weshalb sich viele Chancen für die Niedersachsen ergaben. Dennoch konnten die Hamburger sich wesentlich mehr Chancen erarbeiten, als noch im 1. Abschnitt, was in Person von Sergej Kapezov in der 16. Spielminute mit dem 1:2 Anschlusstreffer belohnt wurde. 1 Minute vor dem Pfiff zur 2. Drittelpause konnte Sascha Pelikan mit einem Schlagschuss von der blauen Linie Söth auf der Fanghandseite überwinden - 1:3.

Unspektakulär lief das 3. Drittel ab. Es wurde etwas ruppiger, Salzgitter spielte ihren Stiefel solide runter und der ASV wollte immer noch nicht ins Spiel kommen. Jasieniak (45.) und Knocke (49.) sorgten für den Endstand von 1:5.